Info-Compact – Fassaden und Dämmtechnik

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat mit Schreiben vom 16.12.2014 Hinweise zur Verbesserung von WDVS mit EPSDämmstoff
im Brandverhalten gegeben.

Diese wurden im Rahmen eines Forschungsauftrags durch die „Projektgruppe WDVS“
der Bauministerkonferenz erarbeitet. Die anstehenden, in den Anhängen näher beschriebenen Optimierungen, sollten bereits
heute in der Beratung und Ausführung berücksichtigt werden.
Konstruktive Verbesserungen zur Ausbildung „schwerentflammbarer“ WDVS betreffen zusätzliche Maßnahmen in Bezug auf
außerhalb des Gebäudes wirkende hohe Brandbeanspruchungen vor der Fassade wie z. B. Müllcontainerbrände. Für WDVS auf
Basis EPS-Dämmstoff mit Putzschicht auf mineralischen Untergründen sehen die Hinweise des DIBt mind. 3 zusätzliche Brandriegel
vor. Die bekannten konstruktiven Brandschutzmaßnahmen (umlaufender Brandriegel bzw. Sturzschutz) von WDVS mit EPSDämmstoff
in Bezug auf das Szenario „Zimmerbrand“ sind auch weiterhin auszuführen und können als sicher bewertet werden.
Die formale Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen erfolgt zu einem noch bekanntzugebenden Stichtag durch zeitgleiche Änderung
der betreffenden allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen. Da die Anpassung der betreffenden Zulassungen durch das DIBt in
zeitlicher Überschneidung der konkreten Bauausführung liegen kann, empfehlen wir, die Vorgehensweise der Verbände (siehe Anhang).
Als verantwortungsbewusster Hersteller von WDVS unterstützen wir alle Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität von Dämmmaßnahmen
an der Fassade. Bei der Verwendung von EPS-Dämmstoffen empfehlen wir generell die Ausführung „schwerentflammbarer“
WDVS. Wie bisher haben wir ein großes Interesse daran, dass WDVS sicher und an den aktuellen wissenschaftlichen
Kenntnisstand angepasst, ausgeführt werden. Die Erkenntnisse und Beschlüsse der Bauministerkonferenz nehmen wir daher sehr
ernst und stehen bereits heute, noch vor Konkretisierung aller möglichen Anwendungsfälle, hinter der Umsetzung zusätzlicher
Brandschutzmaßnahmen.
Wir empfehlen – ab sofort – und noch vor formaler bzw. offizieller Änderung der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen, die
Ausführung zusätzlicher konstruktiver Brandschutzmaßnahmen in Anlehnung der Hinweise des Deutschen Instituts für Bautechnik.
Bitte weisen Sie auf diesen aktuellen Kenntnisstand – ab sofort im Rahmen Ihrer Beratung und Kundengesprächen – hin.
Dieser Sachverhalt wird in Kürze in allen relevanten Unterlagen von Caparol als Werksvorschrift umgesetzt.

Danke für die Infos von Frederik Becker Caparol

Quelle:https://www.dibt.de/

Fakten zur Fassaden-Dämmung
oder: Mit Vorurteilen endlich aufhören

Energieeffizient sanieren
heißt das Motto, wenn die ambitionierten Energieeinspar-Ziele der Bun-
desregierung bis 2020 (20 Prozent Reduktion) und 2050 (80 Prozent Reduktion) erreicht werden
sollen. Damit leistet die Gesellschaft einen wesentlichen Beitrag, um klimafreundlicher und umwelt-
bewusster zu leben. Vor diesem Hintergrund sind Dämmmaßnahmen an Außenwänden, Ge-
schossdecken und Dachflächen, die Erneuerung von Fenstern und Haustüren sowie die Installation
einer neuen Heizung mit Solaranlagen und Lüftungsanlagen zu verstehen. Man kann diese Maß-
nahmen jeweils für sich einzeln umsetzen
oder sie für einen besonders effizienten Energiestan-
dard – energetisch optimal – auch miteinander verknüpfen. Dämmen ist in den vergangenen Jahren
sehr populär gewesen und wurde über Kampagnen der Bundesregierung, KfW-Fördermöglichkeiten
und weitere vielfältige begleitende und unterstützende Aktionen immer wieder ins Rampenlicht ge-
rückt worden. Wie immer, wenn etwas besonders in Mode ist und es entsprechende Befürworter
und Anhänger gibt, existieren natürlich auch gegensätzliche Auffassungen.
Diverse Medienberichte stellen besonders die Fassadendämmung von Gebäuden mit WDVS in
jüngster Vergangenheit grundsätzlich in Frage. Diese einseitigen Darstellungen und Behauptungen
sind größtenteils in der Sache unwahr, haltlos und inhaltlich nicht belegt. Doch es gibt auch zahlrei-
che positive Beispiele von Berichten in den Medien, die sich fundiert und sachlich mit dem Thema
Wärmedämmung an Fassaden und deren Vorteilen sowie Risiken auseinander setzen. Es bleibt
daher ein gemeinsames Anliegen, zur Objektivierung der Debatte beizutragen und die bekannten
und vielfach wissenschaftlich belegten Fakten zum Thema WDVS darzulegen. Denn eines ist un-
umstritten: Wärmedämm-Verbundsysteme sind bereits seit über 50 Jahren in der Baupraxis be-
währt und bislang in Deutschland auf weit über 800 Millionen Quadratmeter Fassadenfläche erfolg-
reich eingesetzt worden. Im Folgenden werden die wichtigsten und meistgenannten Aspekte in der
Diskussion aufgegriffen und erläutert.

Denn kompletten Artikel können Sie lesen hier

Quelle: www.caparol-carbonpartner.de

03.04.2013
dena bekräftigt: Energetische Gebäudesanierung lohnt sich
Berichterstattung über Finanzierung von Energieeffizienz führt in die Irre
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) weist aufgrund der aktuellen Berichterstattung
ausdrücklich darauf hin, dass sich die energetische Sanierung von Gebäuden wirtschaftlich rechnet.
„Die Mehrkosten für die energetischen Maßnahmen lassen sich über die Energieeinsparung
refinanzieren. Das zeigen hunderte Praxisbeispiele der dena“, betont Stephan Kohler, Vorsitzender
der dena-Geschäftsführung und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea).
Ein Artikel in der Tageszeitung Die Welt vom 30. März hat dieWirtschaftlichkeit der energetischen
Gebäudesanierung infrage gestellt. Der Artikel bezieht sich auf eine im Auftrag der KfW
Bankengruppe erstellte Studie der Prognos AG, die die volkswirtschaftlichen Effekte der KfWFörderung
für energieeffizientes Bauen und Sanieren untersucht. Im Beitrag wird jedoch nicht
unterschieden zwischen den Kosten, die ohnehin für Neubau oder Sanierung anfallen, und den
Mehrkosten, die energiesparende Maßnahmen verursachen. In der Bilanz dürfen nur die für
Energieeffizienz relevanten Mehrkosten den Energieeinsparungen gegenübergestellt werden.
„Gebäudeeigentümer sollten sich nicht durch irreführende Zahlenvergleiche beunruhigen lassen“,
sagt Stephan Kohler. „Wenn ein neues Fenster eingebaut oder eine Fassade erneuert wird, fallen
immer Kosten an, egal ob nun besonders energieeffizient oder nicht. Deswegen muss bei einer
Sanierung genau untersucht werden, welche Maßnahmen sowieso für Instandhaltung oder
Modernisierung nötig sind und welche explizit die Energieeffizienz verbessern. Vergleicht man die
Kosten für Energieeffizienzmaßnahmen mit den Energieeinsparungen, wird klar: Die energetische
Gebäudesanierung lohnt sich. Voraussetzung ist, dass die energetischen Maßnahmen mit ohnehin
anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten gekoppelt werden.“
Bauherren empfiehlt die dena, sich frühzeitig an einen qualifizierten Experten für die Planung und
den Bau von Effizienzhäusern zu wenden. Bei der Suche hilft eine von der dena betreute Datenbank
unter www.zukunft-haus.info/experten.
Ausführliche Informationen zur Wirtschaftlichkeit der energetischen Gebäudesanierung bietet die
dena unter: www.zukunft-haus.info/sanierungsstudie.
Pressekontakt:
Dr. Philipp Prein
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Chaussesstraße 128a
10115 Berlin
Telefon-Nummer: 030 726 165 641
Fax-Nummer: 030 726 165 699
E-Mail-Adresse: presse@dena.de

Quelle: Caparol und dena

Vielen Dank für die Infos  an Herrn Becker – Caparol Verkaufs und Fachberater

Der Hersteller Caparol hat eine neue Fassadendämmplatte mit WLG 024  auf den Markt gebracht! CT -Dalmatiner-Fassadendämmplatte S 024

wlg024

Dies ist eine Hochdämmende Hybrid-Fassadendämmplatte

Eigenschaften

  • blendfreie Verarbeitung
  • Formstabil, thermisch unempfindlich, schleifbar
  • Baustoffklasse B2 (DIN 4102), E nach (DIN EN 13501)
  • Überwachungsverein Polyurethan-Hartschaum e. V.
  • Güteschutz gem. BFA QS
  • nicht brennend abtropfend
  • alterungsbeständig, schwundfrei
  • toxikologisch unbedenklich, formaldehydfrei
  • frei von FCKW, HFCKW, HFKW gemäß FCKW-Halon-Verbots-Verordnung
  • Abschirmung gegen Elektrosmog/HF-Strahlung
  • Das System ist bis zu einer Dämmplattendicke ≤ 10 cm, als schwerentflammbar zu klassifizieren. Das System ist ab einer Dämmplattendicke > 10 cm als normalentflammbar zu klassifizieren.

Technische Daten

Schirmdämpfung HF-Strahlung: ≥ 30 dB (500 MHz bis 18 GHz)

Wärmeleitfähigkeit

0,024 / 0,025 (W/mK) je nach Dicke 

Technische Daten

Schirmdämpfung HF-Strahlung: ≥ 30 dB (500 MHz bis 18 GHz)

Wärmeleitfähigkeit

0,024 / 0,025 (W/mK) je nach Dicke

 
Quelle: www.caparol.de

Danke an Herrn Becker für die Info!

Zwei Baustellen die wir Überwintern müssen!!!

Die Baustelle in Lemgo wurde jetzt fertig gestellt! Es wurde eine 16cm Capatect-Dalmatiner Dämmplatte WLG 035 verarbeitet, hinzu kam ein Oberputz der ein Mineral-Leichtputz K20 war!

Farbton: Fassadenfinsih Savanne 18 und Sockelton Basalt 14 nach Caparol Color

 

Hier wird ein Altbau komplett saniert, wir haben hier ein Wärmedämmverbundsystem mit einer 14cm WLG 032 Dämmplatte verarbeitet

Mineral-Leichtputz K30, Finish im Farbton: grau weiß, Dachuntersichten sowie Sockel im Farbton: RAL 7004